Going Un-American, Un-English

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You know what a “default setting” is. It is when everything else fails.

But now is different.

For decades we have been guided – and also misguided – by the US of America. Everybody knows what the American way of life means. You know for yourself.

Now, witnessing this complete melt-down of morals and what seemed to be good and leading in the free world, the implosion of American way of conduct, I feel the need “de-Faulting” from the Americanicity of our to my own way of conduct, my own language. Anyway we need de-fault to the English language when it comes to blow the horn and bring out opinion and discuss.

You ask why I am saying this to you? Why am I telling you? Because: It is not about “nationalisation” or sort-of-conservative national idiocratic identitiy thingy, but about working with something I know better then just “communicate” in parenthesis on an abstract linguistic level, but in my own language. So when I am working to bring words and terms into my language – which happens to be a German language – it means that I can work with it in a better way: intellectually as well as emotionally. I have control over what I feel what I say. I don’t need to sound like an onimous pop-sound or some obsolete Hollywood movie dialgogue line. I don’t abandon my own language.

If you speak languages which had a major impact on the general culture – like German – you have to know what you are about to do: Nationalisms where sources of many evils. You have to have consciousness about this. But we also know, that literally everything lies in language.

In your language. In my language.

That is why I now desintoxicatie in going Un-American and default to my own mothertongue.

Thanks for watching. Thanks for taking care.

 

“A live DIGITAL Performance”. W T F !!

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This is from a conversation with Bernhard Glocksin from Berlin, wo was asking about ideas to continue theatrical work in times of Lockdown. I despite online theatre. And here I tell you why. Sorry, at the moment in German only. (Get babelfish or online translation to catch an idea of it. Thanks.)

B.G. wrote

Verstehe
gleichwohl denke ich: für den fall, dass wir nun tatsächlich mehrere Corona Wellen werden erleben müssen und die Theater zu bleiben: dann müssen wir uns was ausdenken, oder?

T.D. antwortet:

Ja.

Aber.
Aber: ganz so einfach geht’s eben nicht, das, was ehedem im Theater gegeben wurde als sogenannte “Geisterspiele” einfach am Bildschirm aufzutischen.
Schaust Du dir alte VHS Bänder mit Familienfilmen an? Ich nicht. Nicht mal Handy-Videos von den Kindern, als sie noch klein waren. Kaum die Fotos in den Foto-Alben. So ähnlich wirken diese Theater-Abziehbildchen am Mini-Schirm auf mich. Körperlos.
Natürlich kann man sich eine Zeit lang mit “Dosenfutter” über Wasser halten. Aber wie lang?
Antwort: So lange, bis man vergessen hat, wie frisch zubereitete Nahrung schmeckt.
(Du folgst meiner kulinarischen Metapher als Vergleich, bin ich mir sicher.)
Für mich ist das Theater online wie “Dosenfutter”.
Hingegen sehe ich zum Beispiel Tik-Tok und Whatsapp Clips als tatsächlich aus dem Medium der digitalen “Devices” (Endgeräte) entstanden. Eine Aufmerksamkeitsspanne von 15 (fünfzehn) Sekunden ist, wovon wir hier reden.
Ich denke, das zentrale “Problem” der allermeisten Versuche, das Theater wegen der Schließungen doch über Wasser zu halten, das heißt also in der Wahrnehmung der Gesellschaft ist das fehlende (oder gegebene) Interesse.
Sei es nun Voyeurismus, Sensationsgier, Lust zu Lachen, dumpfe Unterhaltung oder spannende Post-Truth oder Verschwörungstheorien… das ist der Mainstream, der diese “viralen Unterhaltungen” generiert, die gar nicht oft genug angeklickt und angeschaut werden können.
Ich habe keine Antwort auf diese Frage, wie du siehst, weil Theorie und Praxis gemeinsam geboren werden müssen.
In meinem “Roboter-Tarkovski” Projekt agiert ein Roboter gegenüber zwei fiktiven Spiegelwänden (durch Video realisiert). Der einzige reale menschliche Darsteller ist zwar der Protagonist, aber nur mehr ein Element von mehreren nicht-realmenschlichen. Ich will damit nur sagen, dass es einen Preis zu zahlen gibt für diese Transformation des Theaters. Je nach Idee sind theatrale Darstellungen online möglich, manches mag sich sogar am kleinen Bildschirm des Laptops im Anschluss an das Home-Office sogar manierlich visuell ausnehmen, aber der Preis dafür ist auf jeden Fall der Verlust eines Namenlosen, nicht Nennbaren, sag’ dazu “Aura” oder “Atmosphäre” oder nenn es banalerweise “Präsenzmodus”. Es ist der Verlust des Menschen im Theater. Keine Frage. So zu tun, als ob Theater möglich wäre ohne Theater, nämlich ohne “Öffentlichkeit im Präsenzmodus”  ist ein Unding, es ist dieselbe Behauptung wie im Märchen “Des Kaisers neue Kleider”.
Sieh dir den (unsäglichen) US-amerikanischen Wahlkampf an. Der demokratische Kandidat Biden versucht aus dem Keller seiner Wohnung heraus präsent zu bleiben. Wie macht man sowas? Es ist eine reine “Behauptungs-Strategie”.
Vielleicht muss das On-Line-Theater mehr Behauptungs-Strategien entwickeln.
Irgendwann werden die Theater wieder aufsperren.
Eine zweite Corona-Welle mit Schließungen wie jetzt kann sich kein Mensch mehr vorstellen. Ich habe fast den Verdacht, dass eher bis dahin die Krankenhausbetten aufgestockt werden, als dass nochmal zugesperrt wird. Freilich: In den meisten Ländern wurden und werden kulturelle Veranstaltungen und Theater nicht als “relevant” eingestuft, um offen zu bleiben, sowenig wie die Kirchen. Das halte ich für ein sehr alarmierendes Zeichen. Im ersten Moment wusste niemand, was vor sich geht. Jetzt wissen alle ein wenig mehr. Und schau: Zwischen zig-Tausenden Besuchern eines Fussball-Spiels und einigen -zig in einem Theater, da ist für mich ein Unterschied.
Wir sollten erfinderischer sein, das Theater am Leben zu halten, und weniger rasch aufgeben, was Theater für uns eigentlich bedeutet und es abgeben an ein für den Menschen nicht gemachtes Datenübertragungssystem.
Ich habe im Oktober einen Vortrag an der Musikuni über die Cyberopera gehalten und das Thema beschäftigt mich nach wie vor. Das Konzept des “Fremden Raumes” (Cyber Space) ist zwar faszinierend, aber nur, weil wir es von unserem antropologisch geprägten Erfahrungshorizont aus interpretieren. In Wirklichkeit ist da einfach nichts. Gar nichts. Es ist die Repräsentation einer vormals – etwa bei Karl Popper als “Welt 3” genannten – Vorstellungswelt. Freilich ist die Vorstellung eine sehr sehr große Kraft auch für das Theater unsere Fantasie, und die kann natürlich auch durch ein Filmchen oder Video oder Online-Dings angeregt werden. Klar. ABER: Wir sind eben auch Körper, und unsere Körper brauchen ebenso eine Nahrung, die nicht aus Zuckern, Fetten oder Eiweissen besteht, sondern auch aus Erfüllungen aller unserer Sinne, sie stärken unsere autopoetisches System, das also, was uns eigentlich zu LEBEWESEN macht, mehr also nur die organischen Nahrungsmittel.

tastatur belegung

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die finalsierung der belegung kollidiert nun auch mit zwei übergeordneten fragen:

erstens: welcher text editor wird benutzt
zweitens: welches system

derzeit habe ich eine gute schreiberfahrung mit dem program q10, das aber nur für den pc, windows existiert.

im system übergreifend und “professionell” am text zu arbeiten ist das komplexe vim eigentlich ideal, da hier sowohl mac und peripherie, als auch eInk screen und unix tools einheitlich zum einsatz kommen können.

mein lösungs ansatz ist so, dass das eigentliche schreiben mit einer optimierten belegung auf q10 auf einem mini pc mit tipro keyboard erfolgt.

die weitere bearbeitung kann dann auf dem mac vim mit einer großen tastatur mit sondertasten tp128 erfolgen.

dh, eine erstfassung sehr gut am pc q10

ein wenig fürchte ich nämlich die versehentlich gedrückte ESC Taste in vim.

mein konzept einer robusten und psycho hygienisch guten und einfache lösung sieht auf der ersten ebene, den “printables”, keine manipulation und nicht mal navigation vor.
das entspricht in etwa dem konzept des editors k1, bei dem keine korrekturen oder rückschritte möglich sind, um in einem schreibmodus zu bleiben.
allerdings hat jeder seine eigenen arbeitsweisen und daher sind generelle lösungen per se kompromisse, das heißt nicht optimale versionen.

fazit: tastatur sollte den ergonomischen bedürfnissen in erster linie entsprechen und erst dann eventuell den logische funktionen in vim editor.

A Taste of Letting Go

Reading Time: 2 minutesSome folks are looking ahead what life will look like in coming months. Some, like me, are expecting a bizarre “new normal”. I am not looking forward to restart the monstrous machine, roaring desastrous productivity which no single human being was able to stop, until… you know the story.

Now, that everything on this world has come to a stand still, it is not only for a different look onto this planet with clear skies and birds singing in metropoles.
It is not only to decide that some of our habits were stupid and we can do better.

The point I want to make here is to taste what it needs really to change. A taste of letting go without some things for the sake of comfort, things created out of human’s pseudo needs which boil down to our inbuilt lazyness. The price tag for most of these things is simply to high to permit lazyness command our world. The English language knows a couple of expressions like: renouncing, let go of without, relinquish, to do without and alike. Ask the women rather than men how to do this. Men can hardly close their “circle” of potential activity, women can do this much easier, in fact, they are able to to do it for their biological nature, too. And: it is not a moral “sacrifice”, nor a religious one. It is not to make yourself suffer. It is the opposite: To live with more intensity, with more awareness what we human beings can do with our hands and what we are really, as a species on this planet. Think about that!

This is, where our thoughts, first, have to go, and, second, how to live with it. Only then we will be able to not fall back into that madness we were living until just … a month or two ago and dying.

There are enough people to make it happen. At the moment over 4 billion people are sitting somewhere in confinement. This would be somewhere like maybe 60% of the whole population. If everybody of us smarties find some friends, relatives and other people and convince them, we can make it!

Danach

Reading Time: < 1 minuteZur Situation von Theater in der Zukunft mit jemandem mich unterhalten. Es werden wohl weniger Leute in Ansammlungen gehen. Kino, Oper, Theater, Konzert. Wird es die Hälfte sein? Oder ein Drittel? Werden die Quoten in der Freien Szene noch magerer ausfallen, oder wird man die Quoten fallen lassen? Wie wird sich das auf ein “Exzellenz-Denken” auswirken: Werden weniger Künstler mit nur ein wenig mehr gefördert werden? Viele Fragen..

Aber später aber denke ich mir, dass doch nach der spanischen Grippe 1920  es den “Tanz auf dem Vulkan” gab, die “Wilden 20er Jahre”, und die Menschen waren gerade entgegen einer Ängstlichkeit in hygienischer Hinsicht vielleicht sogar von einer Art Weltuntergangs-Trotzigkeit angesteckt und feierten und warfen alle Beschränkungen und Hemmungen über Bord, wie etwa in den, leider zum Großteil verloren gegangenen Szenen aus “METROPOLIS” von Fritz Lang.

Vielleicht gibt es auch hier eine merkwürdige, überraschende Trotzigkeit, entgegen einer schleichenden “Distanzierung” in sozialen Ereignissen?

Theatre’s great common denominator or dominator?

Reading Time: < 1 minuteIf we don’t want to go back to previous madness after current crisis, we would have to consider arts as well: Where do we want to go?

Well, the hack, what is it all about with those Carmens, Traviatas and friends: isn’t that also a form of pollution, an artistic stock pile of the past we very well could stream through fantastic digital means?

Didn’t I say last November (conference OE Karlsruhe) : “What if, what if, the future of opera was in the internet?”

Hello? Did someone listen? I guess it turned our right. At the beginning there was silence, but then in the end the discussion had abruptly to be stopped as we went out of time. Some were guessing and fathoming the meaning of my question. So, yes, now, for the dramatic and tragic tsunami we live in, where at the end, we are told, lies “tremendous light”, infact the internet has become the great common denominator. Or is it to become a dominator of arts and liberties?

Will everything else be measured and streamlined to fit willfully into the flatness of a once called “cyberspace” which never has led us anywhere than just alienated us from what we expect from performing arts?

I am coming back to my first point: There is a pollution in our cultural atmosphere, and it isn’t likely to cease as does the microparticles and NO2 etc in the air from burning fossil fuels. It’s the heritage of arts for mass tourism and mimicking a today obsolete society of the past. I would say: Go and stream Traviatas, Carmens and friends, and hand over us theatres and means for new works and new friends!

Der “Covid-19 Gap”

Reading Time: < 1 minuteHeute fiel mir ein neues Wort ein: Der “Covid-19-Gap”
Damit meine ich einen angenommenen Verlust aller denkbaren ond möglichen Vorgänge, die stattgefunden hätten ohne den eingetretenen Stillstand der Gesellschaft.
In jeglicher denkbarer Hinsicht entsteht hier eine Anti-Materie zu dem, was ursprünglich vorgesehen war.
Die Frage, die sich daraus ergibt, ist, inwieweit das, was vorgesehen war, zu späterem Zeitpunkkt nachgeholt werden wird, oder letztlich ganz ausfällt. Und genau um diesen partiell möglichen Totalausfall geht es mir, denn wir werden es nie erfahren, was da gewesen wäre, da es ja nicht ist und nicht wird.

Also zusammenfassend zwei Dinge:

das momentane Nicht-geschehen

das künftige Nicht-mehr-Nachholen

Gedanken für Danach

Reading Time: < 1 minuteWas es jetzt braucht, ist das Danach. Wenn jetzt die Börsen ihre größten Wertsteigerungen verzeichnen, dann heißt das: Wir anderen, ohne Aktien, aber mit signifikanten Gehirnanteilen, sollten unseren Kurs ebenfalls steigen lassen.

Es braucht ein **Manifest**.
Es braucht neue Gruppen, Verbindungen zu und von Gruppen, die bestehen, und zu der politischen Partei der Grünen überall, die unlängst so große Zustimmung erhielten und nun von der Bildfläche verschwunden sind, als wäre auch die Zustimmung zu einer Wende in der Gesellschaft ein Luxus gewesen.

Ein **Manifest** gegen das _Zurückkippen_ in die alten Angewohnheiten. Die Menschheit hat schlechte Angewohnheiten entwickelt. Es gibt überall Menschen, die sich um Bewusstsein, um Entschleunigung, um die Begegnung mit ihrem inneren Selbst bemühen. Diese sind die ersten Säulen für eine generelle Formation gegen die endgültige Übernahme einer nicht mehr länger zu tolerierenden “Wirtschaft”, die im Gefolge auch Politik, Demokratie und Freiheit des Einzelnen, nicht zu sprechen von der Würde des Menschen, abschaffen.

Außer dieser post-politischen Formation gegen das _Zurückkippen_ braucht es auch die Transzendenz, die Kunst und die Immagination, um an die Stelle des aufflammenden Attavismus und Animismus, konservativer religiöser Schuld-Konstrukte und überholter Moralvorstellungen zu treten und das in der Kunst der Gesellschaft zu geben, was sie benötigt, um ein Ideal zu haben.
Was wir brauchen ist ein **Manifest der Ideale**

Dazu gehört auch die völlige Veränderung unserer Haltung zur “Arbeit”. Nach dem Postkapitalismus kann nicht der Korporalismus kommen, sondern es kommt das ZOON, der Mensch als soziales Wesen.
Den Glauben an die Nähe müssen wir uns erst wieder zurückholen. Das, was “Arbeit” uns bedeutet, was es für den Menschen in seinem Leben wirklich bedeutet, muss ebenfalls grundlegend verändert werden. Feldarbeit, Fleischereiarbeit, Pflegearbeit, Nähereiarbeit: Bewegung des Körpers und Arbeit vereint. Eine Absage an die großen Maschinen. Eine Ansage an die kollektive Handarbeit.

Greek Drama? I don’t dig it.

Reading Time: 2 minutesAfter visiting the stage play of “Bakchen” at the Vienna Burgtheater the other day some questions arose for me what I actually had been watching. Later I saw a claim from a tourism ad, “Enjoy culture!”. The latter always gives me a shiver. In German “Kultur genießen” amalgamises art and culture in a way to make them synonimous. Wrong.
Do we need to “enjoy” culture – or art? Of course, tourism comercials try to be nice, appealing and seduce people with a lot of sugar coat promises. Forget about it. Let’s dig to the core of stuff.

Euripides, who wrote the Βάκχαι [Bakchai] the year preceding his death as part of a trilogy won a prize in a drama competition in 405 B.C. More than twothousandfivehundred years ago. The text presented at the Burgtheater was in German and speckled with some other texts which weren’t credited in the program book as far as I could see. So what was I actually listening to? Some of the surviving greek (“old greek”) texts are from handwritten books of the Renaissance. More striking to me is the fact that I will never understand what the original ment to the “old greek fellows”. I sense the incredible cruelty of the mind behind the texts, an expression of – yes! – a culture delving in bloody gruesome fantasies. More than that I fear those greeks drawing amusement, a from of humor, from these shows in which people and animals are slaughtered and torn appart, spilling blood n’ guts all over. A voyeuristic spectacle the Romans later adopted for their shows with gladiators in the colosseum and alike. Ripping people apart seems to be a strange, attavistic combination of anatomy and entertainment. The gruel event makes people laugh, maybe to collectively get rid of the horror they are actually witnessing. Right, the greek had some intellectual conundrum build into it, like a overly talkative porno, whereas moving westwards to Rome, – and later to Spain, the producers of those shows let go of the talking part and got right to the hot action. The spanish “corrida” is a pornographic event in this sense, deprived of any narrative content and just focusing on the physical action and combat. I am honestly not up to neither the spanish version, nor would I probabely to the Roman gladiator’s fights. The greek drama tells me a lot of rationales why things happen and sort-of justifying the upcoming bloodspill. Come on: catharsis, that is just another sort-of justification of something societies of the west tried to get rid of in the last thousand years. “Eastern” societies are different in this case as the cruelty seems to level in perfection to the techniques of meditation and combat. Holistic world views unify cruelty with peacefulness, too, stupid.
We westerners try to outsource, analyse and specialise all these aspects of life. And see what we get? I feel urged to estimate a drama from 2500 years ago I don’t understand, neither the language nor the culture nor the action. WTF.

Love, and good and bad energy?

Reading Time: 3 minutesWe just crossed the two neighbours, Mister Franz who is now 82 years, and his charming wife, slightly younger. They entertain a positive and friendly outlook into the world, so it’ s always nice to meet Mister Franz. They will be going to Venice next week and slightly the conversations changes the temperature, as Mister Franz speaks about their Hotel, having changed owners after fifty years, about fines for parking, and some other irritating and obviously un-Italian things. Their family now is in Nicaragua und Chile. “Travelling far like the blackcurrent coming from Chile in our supermarket“, I comment. “You shouldn’t always be so negative“, my wife tells me. Fair enough, I think. “Ciao and nice trip to Venice!

That conversation made me think:

  1. Why are negative things more interesting than “positive” things?
  2. When and how does a conversation slide into a different sort of energy, say from “positive” to “negative”?

The first question seems easy to answer. Negative things – in case you find the right people who agree on the “negativity” of the subject – are either some general themes, like the Corona Virus outbreak in China, whereas others might sensibly differ, for example about Migrants or Political Correctness. “Negative” things as well as the resulting negative emotions (anger, grief, …) are more “complex” and thus more challenging and are consuming more creative energy. Maybe one could say they “suck” mental energy. There is more “solidarity” within the speakers, while “positive” things are not firing and fuelling the conversation, making simple acquitting and confirming a boring contribution. Moreover, positive experiences can raise jealosy from a bystander’s point of view.

The second question is much more difficult and complex. On one hand, as the question “what is negative?” is not easy to be answered, we have to be sure to know what we are talking about. As I said above, the negative emotions coming from “negative information” consume energy to sustain or regain our balanced state of mental power. We could think about an atmosphere that hovers over a situation, like good or bad meteorological weather.

Master Lee says, there is no such thing as “good” or “bad” energy. As an example he always crams out the human breathing of oxygene, changed into exhaled CO2. Trees inhale CO2 but exhale O2. So what is good for us is bad for trees and vice versa.

There is a notion in the Western hemisphere of “psychology” which changes the game. Asia hasn’t a big record on psychology. The whole system works in a different way. And, adding to that, we would have to consider neurology and biochemistry etc. What is DMT, serotonine, amandamine, dopamines etc. to the “positive” feeling of the human being? Add some drug to our cocktail and you will feel different. So, what are we talking about? Also the famous “Qi” isn’t Oxygene, I guess, neither CO2, is it? It is about movement, flow, as far as I am informed on it. Some energy flows up, other down. Some is “dispersed” in many directions, and some might be stagnant and useless or “blocking” the way.

Definitely what we need is a third element, a third notion. Master Lee calls it “Love”, citing Master Chia, and maybe Jesus, too. “Love”, and we speak about “infinite love”, includes good and bad energy. It’s to me the only way to understand why “love” should be greater than all emotions.

Robert Plutchik‘s theory defines that the eight basic emotions are:[1]

Plutchik‘s Wheel of Emotions

  • Fear → feeling of being afraid, frightened, scared.
  • Anger → feeling angry. A stronger word for anger is rage
  • Sadness → feeling sad. Other words are sorrow, grief (a stronger feeling, for example when someone has died)
  • Joy → feeling happy. Other words are happiness, gladness
  • Disgust → feeling something is wrong or nasty. Strong disapproval.
  • Surprise → being unprepared for something.
  • Trust → a positive emotion; admiration is stronger; acceptance is weaker.
  • Anticipation → in the sense of looking forward positively to something which is going to happen. Expectation is more neutral

(Source: https://simple.wikipedia.org/wiki/List_of_emotions)

This nice coloured flower, Plutchik’s Wheel of Emotions, a daisy wheel, could be petals of a flower called “love”. How does this sound?

What else? How long can you be “positive” about the world until you are lying to yourself? A question for another day.