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DER POLNISCHE ORPHEUS
A Comic Opera

Chopins Herz, das seit dem Jahr 1849 in der Heilig-Kreuz-Kirche in Warschau in einem Glas Cognac aufbewahrt wird, verschwindet unter dem Nazi-Generalgouverneur Hans Frank, dem „Schlächter von Polen“, während der Zerstörung
der Stadt. Ein Detektiv findet das glitschige Terrain, auf dem DERPOLNISCHEORPHEUSüber Leben und Tod herrscht …

ZOON / Thomas Desi erforschen mit dieser Hommage an Frédéric Chopin seltsame Blüten im Umgang mit Genies,
Reliquien und Meisterwerken unter der Devise „Comic ist Oper“.


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"Der Polnische Orpheus" wurde im Dezember 2010 von special-place.net ausgezeichnet.


Pressestimmen

... es geht aber vor allem auch um diesen Herrn Frank, der nicht sofort in dieser enigmatisch-charmanten Produktion auftaucht, jedoch dann umso deutlicher ihr Zentrum zu bilden beginnt. Wie auch nicht? Man erlebt die Studie über einen gefährlichen und zugleich lächerlichen Narzissten, der sich in Kunstsinnigkeit und Distinguiertheit hüllt. Die mörderische Kälte einer despotischen Figur (gepaart mit ihrer zumindest vordergründigen Feinsinnigkeit) ergibt hier einen historisch verbürgten Charaktertypus, der nach wie vor ratlos zurücklässt und hier theatral intensiv zur Geltung kommt. Umrahmt wird das Ganze von Musik, die Chopins rhythmische Werkstruktur durch einen Schlagzeuger umsetzen lässt, und auch durch Klavierwerke, die Chopin nach seinem Tod dem Medium Rosemary Brown diktiert haben soll. Sehenswert. - Ljubisa Tošic / Der Standard

… Thomas Desi montiert die grausamen und skurrilen Aberwitzigkeiten historischer Fakten in den verkachelten Räumen des 3raum-Anatomietheaters zu einem grotesken Comicstrip. Musiktheater, das über scharfe Splitter grelle Perspektiven an den Rändern der Chopin’schen Biografie widerspiegelt. Andreas Dallinger / Falter

… Historische Fakten und Zitate werden mit skurriler Fiktion gemischt. „A Comic Opera“ ist der Untertitel. Das Werk ist weniger komisch, auch wenn ironische und absurde Untertöne zum Lachen reizen. Vielmehr ist das eine Referenz von vielen auf Comic Strips… Dem kurzen Abend tut das gut: die Intensität steigt deutlich an, wenn Gottfried Falkenstein (Frank) und Halina Graser (Frl. Urbanski), die stärksten Persönlichkeiten der Produktion, singen und interagieren… Walter Weidringer / Die Presse

27. April – 8. Mai 2010, 19:30 Uhr (Di–Sa)
3raum-Anatomietheater, 1030 Wien, Beatrixgasse 11
Karten 0650/ 323 33 77, info@3raum.or.at
Preise: € 15 / ermäßigt € 12

Mit Helmut Bohatsch, Gottfried Falkenstein, Halina Graser, Daniel Langbein, Roman Maria Müller, Alex Schuster (Drums)

Musik: Frédéric Chopin, Rosemary Brown
Licht: Harald Michlits, Michael Wanzenböck
Kostüm: Angela Wiedermann
Dramaturgie: Walter Eckermann
Regie-/Produktionsassistenz: Martina Schmidt
Pressearbeit: Barbara Vanura
Wien Kultur Konzept/Text/Inszenierung: Thomas Desi
gefördert durch das Kulturamt der Stadt Wien, MA7

  • Fotoalbum zum Stück.
  • Flyer zum Download (PDF).
  • Aus dem Programmbuch. (Das vollständige Programmbuch ist in einer limitierten Edition an der Abendkasse erhältlich. Es ist der 1.Band einer Reihe, die in einem Schuber gesammelt werden kann.)
  • Flyer zu den Themenabenden (16. und 17. April) zum Download (PDF).
  • bonustrack Friedrich Howanietz plaudert mit Thomas Desi - Episode #0018
  • Artikel im online-Standard.