Soziale Intelligenz bei … Bäumen

Some things you can’t make up, even if you are a most brilliant mind with a IQ higher than you could drive on a motorway. The famous catch-phrase “scientist have found out that …” and yet another astonishing fact you dump into your brain. Some fact though are game-changers. And I think the following is such a game-changer. That’s why I bluntly copy-paste it here, and to support the Perlentaucher review site, which I think is brilliant. Read on…

“In der neuen Ausgabe der Paris Review gibt Cody Delistraty uns zu bedenken, dass Pflanzen womöglich noch viel schlauer sind als wir glauben, einerseits: “Neuerdings geben Forschungen Anlass zu einer zurückhaltenderen Vorstellung von pflanzlicher Intelligenz. Pflanzen sind höchstwahrscheinlich nicht dazu in der Lage einen Mörder zu identifizieren, allerdings teilen Bäume ihre Nahrung und Wasser über unterirdische Pilz-Netzwerke, über die sie chemische Signale an andere Bäume senden können, um sie zu warnen etwa. Der deutsche Forstwart Peter Wohlleben hat über Bäume und ihre Krankheiten geschrieben, über Insekten und Dürren. Er fand heraus, dass der Stumpf eines vor 500 Jahren gefällten Baumes noch immer voll Leben war – die benachbarten Bäume hatten ihn mit Glukose und anderen Nährstoffen versorgt. Solche Kommunikation unter Pflanzen funktioniert ähnlich wie das tierische Nervensystem. Bäume können unterirdisch elektrische Impulse aussenden und Pheromone und Gase als Signalstoffe verwenden. Wenn etwa ein Tier an den Blättern des Baumes knabbert, sondert der Baum Äthylen in den Boden ab und warnt so die anderen Bäume, sodass sie Gerbstoffe in ihre Blätter leiten können, um das Tier abzuwehren. Bäume können sogar zwischen Bedrohungen unterscheiden. Sie reagieren auf einen Menschen, der einen Ast abbricht, anders als auf ein Tier, das von ihnen frisst. Bei Ersterem werden sie einen Heilungsprozess einleiten, bei Letzterem Gift absondern. Pflanzen teilen sogar den Raum miteinander. 2012 stellte eine Studie fest, dass vier Exemplare von Cakile edentula in einem Topf ihre Ressourcen teilten und ihre Wurzeln so anordneten, dass die anderen Platz hatten. Würden Pflanzen sich einfach evolutionär verhalten, würden sie um die Ressourcen konkurrieren, stattdessen scheinen sie sich um die anderen zu sorgen und ihnen zu helfen.”

This article is copy-paste from https://www.perlentaucher.de/magazinrundschau/2019-10-01.html?nle_id=8666 / kopiert aus / copied from: Paris Review (USA), 26.09.2019

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